Erinnert ihr euch an das Gefühl, wenn man sich als Kind auf Weihnachten oder auf den Geburtstag gefreut hat? Heute weiß man ja oft, was man bekommt und die Überraschung lässt nach. Mit der Wunderbox von pferdhundluxus, dem pferdetrends.Shop, kann man sich das ganze Jahr über überraschen lassen. Auch ich habe mir mal wieder eine Box kommen lassen.

Es gibt 20 verschiedene Wunderboxen, von der Uno-Shetty-Box bis zur Warmblut-Wunderbox Premium. Mit Ausnahme der Uno und Small-Boxen haben alle Boxen eins gemeinsam: Man bekommt garantiert 125 % des Kaufpreises, man weiß nur nicht, was man genau bekommt.

Bestellung

Ich habe mir die Wunderbox Warmblut Medium zu einem Preis von 29,95 Euro plus Versand bestellt. Ein paar Angaben müssen gemacht werden, damit man die Box auch verwenden kann. Man gibt also sein Geschlecht an (Reiterin oder Reiter), die Disziplin (VS/Springen oder Dressur) sowie seine Konfektionsgröße und die Rückenlänge seines Pferdes. Die Versandkosten, die zum Kaufpreis hinzukommen, betragen innerhalb von Deutschland 6,90 Euro, versendet wird mit DPD. Die Lieferzeit beträgt 7 bis 14 Werktage nach Geldeingang. Ich habe am 10. August bestellt und bezahlt, jeder Schritt wird von pferdhundluxus per Mail bestätigt, Bestelleingang, Geldeingang und „Bestellung wird bearbeitet“. Dann hieß es warten. Am 21. August, 11 Tage, aber nur 7 Werktage später bekam ich die Versandbestätigung, ebenfalls per Mail. Am 22. August kam die Paketankündigung von DPD, dass mein Paket in ein bis zwei Werktagen ankommen wird. Das Tolle an DPD ist, dass einem ein genaues Liefer-Fenster gegeben wird. Am 23. August kam meine Wunderbox dann an, mittlerweile war nicht nur ich gespannt, sondern auch meine beiden Arbeitskolleginnen, die ebenfalls reiten, die Wunderbox aber bisher nicht kannten.

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Als ich das Paket öffnete, kam mir die schon bekannte weiße Plastiktüte entgegen. Solange diese nicht geöffnet ist, kann man die Box theoretisch zurückschicken. Sobald die Tüte jedoch geöffnet ist, erlischt das Widerrufsrecht. Das erste, was mir sofort ins Auge gesprungen ist, war die Marke der Schabracke: Eskadron. Genaugenommen war es die Heritage Kollektion 2016/2017 in der Farbe Pearl. Die Schabracke hat einen braunen Rand und eine goldfarbene Biese. Schon da habe ich mich mega gefreut, da die Cotton alleine schon einen Wert von 29,95 Euro hat, also war der Wert der Box schon dadurch gedeckt. Zusätzlich zur Schabracke gab es mehrere nützliche Kleinigkeiten: Einen graumelierten Beutel mit Strass-Stern-Applikation, den ich super für Kleinkram auf dem Turnier gebrauchen kann. Auf meiner Googlesuche habe ich ihn gefunden, es handelt sich um die Marke Springstar, UVP 17,95 Euro. Außerdem gab es Bremsenschock-Gel von Parisol (19,95 Euro), eine kleine Flasche Ocean Star Spray Shampoo von Effol (4,- Euro), einen Hufpinsel mit Holzgriff (3,90 Euro), einen Hufkratzer (ca. 1,79 Euro) und ein buntes Glitzerarmband, ebenfalls von Springstar (9,95 Euro).

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Insgesamt habe ich also Produkte im Wert von 87,49 Euro für gerade einmal 36,85 Euro bekommen; also mehr als den doppelten Wert! Gebrauchen kann ich fast alles, das Glitzerarmband werde ich wohl meiner Arbeitskollegin schenken, da ich leider überhaupt kein Fan von Glitzer bin. Ob ich die Schabracke behalten werde, weiß ich noch nicht, da der Bogen vorne doch deutlich anders ist als der meines Sattels. Aber auch dafür gibt es eine Lösung: Die Facebookgruppe „doggybox, GlossyHorseBox & Wunderbox“. Hier kann man neben seinen Erfahrungen auch die Produkte tauschen, die einem vielleicht nicht so gefallen. Am Ende muss man sich natürlich bewusst machen, dass es eine Wunderbox, also Überraschungsbox ist, und keine Wunschbox.

 

Habt ihr auch schonmal eine Wunderbox bestellt? Erzählt mir in den Kommentaren von euren Erfahrungen!


Bis bald,

eure Melina

Der Autor des Beitrags:
Melina Schnaudt
Autor: Melina Schnaudt
Bloggerin des pferdetrends Blog
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Ich bin für euch meistens an der Tastatur unterwegs und verfasse jede Menge Berichte und Beiträge für euch. Ich schreibe euch hier eher kritische und sachliche Berichte, denn leider ist nicht alles immer wie auf dem Ponyhof.

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