Das Unternehmen KAVAJU Sports wurde von Designerin und Reiterin Tanja Schmidt gegründet. Die Marke entstand aus persönlicher Leidenschaft und der Liebe zum Reitsport. Immer wieder war Tanja selbst auf der Suche nach einem Outfit für sich, welches gleichermaßen zum Outfit des Pferdes passte und ein hohes Maß an Funktionalität und Qualität bieten sollte. Das gab es nicht! Immer wieder ärgerte sie sich darüber, nichts Passendes zu finden und häufig beobachtete sie dieses Phänomen auch bei anderen Reiterinnen, die mit der Schabracke unter dem Arm verzweifelt nach einem passenden T-Shirt suchten. Fehlanzeige!

Nach ihrem Studium hat Tanja viele Jahre in einem großen Textilkonzern gearbeitet und ist somit mit den Materialien, der Produktion und Schnitttechnik bestens vertraut. Ebenso war sie viel im Ausland unterwegs und hat die Arbeit in verschiedenen Produktionsstätten kennengelernt. Dabei sind ihr immer wieder die schlechten Arbeitsbedingungen vor Ort aufgefallen Anstatt diese zu verbessern, stand bei den Produktionsfirmen jedoch der Gewinn im Vordergrund. Die Unzufriedenheit der jungen Designerin wuchs.
Im Jahre 2012 überlegte Tanja erstmals sich selbstständig zu machen. Zu Lebensgefährte Lutz Krone sagte sie: „Das funktioniert aber nur, wenn du mitmachst und mich unterstützt.“ Für Lutz war dies keine Frage! So stand der Gründung eines Unternehmens, welches farblich passende Kollektionen für die Reiterin und das Pferd anbietet, nichts mehr im Wege. Die Kollektion sollte einen gewissen Qualitätsstandard erfüllen, wie beispielsweise die Herstellung aus hochwertigen Materialien und eine sehr gute Verarbeitung. Außerdem ist es Tanja ein besonderes Anliegen, dass die Herstellung der Produkte unter sehr guten Arbeitsbedingungen stattfindet.
Zunächst war aber die wichtigste Frage: Wie soll das Unternehmen heißen? Die Suche nach einem Namen begann und mehr durch Zufall stolperten Lutz und Tanja über „KAVAJU“ welches „Pferd“ in der Sprache der Guarani bedeutet. Die Guarani sind ein indianisches Volk in Südamerika, hauptsächlich Paraguay, Uruguay, Bolivien, Brasilien und Argentinien. Damit stand der Name fest! Logos und Stickereien wurden mit der Hilfe von Freunden und Bekannten designet, ein Onlineshop aufgebaut und dann war es da: Das neue und innovative Reitsportlabel KAVAJU Sports.

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Der Startschuss: sunrise orange und roasted brown
Die erste KAVAJU Sports Kollektion erschien im Jahr 2013 und wurde auf der Messe Nordpferd vorgestellt. Diese Kollektion war es auch, die mich Ende 2014 auf das junge Label aufmerksam machte. Ich war auf der Suche nach einer hochwertigen Schabracke, in leuchtendem Orange. Bei KAVAJU Sports wurde ich endlich fündig. Die erste Kollektion gab es in den Farben sunrise orange und roasted brown. Für mich kamen allerdings nur Produkte aus der orangenen Sparte in Frage, da ich mit Keks ein braunes Pferd besitzeund sich Orange schön von seinem Fell abhebt. Aber das ist natürlich reine Geschmackssache. In der Kollektion sunrise orange/roasted brown gibt es für das Pferd Bandagen, eine Dressurschabracke und eine Abschwitzdecke. Für die Reiterin gibt es einen Fleece Hoodie mit Kapuze, eine Weste und eine Jacke in roasted brown, ein Poloshirt in sunrise orange und Kniestrümpfe in orange/brown kariert. Die farbliche Kombination aus Poloshirt und Weste gefiel mir persönlich zwar richtig gut, aber ich trage nur sehr selten Westen, so dass ich mich für das Poloshirt entschied. Außerdem zogen die Bandagen und die Dressurschabracke bei mir ein. Natürlich in orange.


Am meisten überzeugte mich die Qualität! Meine KAVAJU Sports Artikel sind mittlerweile fast ein Jahr alt und waren wirklich oft in der Waschmaschine – aber alles sieht aus wie neu! Genau das, was ich mir von einer Reitsportmarke wünsche. Weder auf den Bandagen, noch auf den anderen Produkten konnte ich Pilling Effekte feststellen, was mir deutlich zeigt, dass jeder Artikelseinen Preis wert ist.

KS 2Der zweite Streich: magic blue
Im Juni 2015, also vor knapp 3 Monaten, erschien die zweite Kollektion. Diesmal in magic blue. Nach der gelungenen ersten Kollektionen, die mich voll und ganze überzeugt hat, fieberte ich der Zweiten schon sehr lange entgegen. Am meisten gespannt war ich auf die Farbe und insgeheim betete ich, dass die Kollektion nicht rosa, pink oder lila sein würde, da ich diese Farben zwar selber tragen würde, nicht aber mein Wallach. Und nein, aus meiner Sicht tragen echte Männer kein pink. Mir fiel ein Stein vom Herzen als ich sah, dass die neue Kollektion blau ist. Und was für ein Blau! Leuchtend, intensiv, strahlend – magic. Ganz einfach magic blue!

KS 6Im Vergleich zu der ersten Kollektion gab es nun auch die ersten Neuerungen. Zum einen wurden die Konfektionsgrößen auf 44 und 46 erweitert, die Fleecejacke hat statt Kapuze nun einen modischen Stehkragen und das Material des Poloshirts ist nun zu 100% aus Baumwolle. Das orange Shirt besteht zu 92% aus Baumwolle und zu 8% aus Elasthan. Das hat mich persönlich nicht gestört, aber, so muss ich auch sagen, das Tragegefühl des blauen Poloshirts ist noch besser. Neben dem magic blue findet sich auch eine Weste in moonlight blue in der Kollektion. Dies ist das erste Produkt, welches aufgrund von Kundenwünschen entstand. Diese Farbe findet sich außerdem in den zur Kollektion passenden Strümpfen wieder – natürlich kariert.
Für das Pferd gibt es wie schon zuvor eine Schabracke, Bandagen und eine Abschwitzdecke in magic blue. Aber auch hier gibt es einige Neuerungen. Die Schabracke gibt es nun in Dressur und Springen und die Abschwitzdecke ist mit abnehmbaren Kreuzgurten und einem Brustlatz ausgestattet. Zusätzlich gibt es in dieser Kollektion erstmals eine Nierendecke – natürlich in magic blue.


Keks und ich haben die neue Kollektion auf Herz und Nieren getestet und erneut war es die Qualität, die uns überzeugt hat und natürlich die Farbe. Es ist nicht irgendein blau, sondern es ist einfach magic. Es strahlt und leuchtet! Nicht nur an Keks, sondern auch an mir. Natürlich ist es grundsätzlich egal, welche Farbe die Schabracke oder das T-Shirt hat, aber mein Herz schlägt ein bisschen höher, wenn wir farblich zusammen passen. Noch dazu kommen die liebevollen Stickereien und Details der einzelnen Produkte, beispielsweise bin ich ein großer Fan von dem flauschigen Besatz der Abschwitzdecke am Widerrist des Pferdes.

KS 9Ich wünsche mir…
…passende Fliegenohren. Da aber diese Nachfrage schon öfter kam, dürfen wir wohl auf Fliegenohren in der nächsten Kollektion hoffen. Wie bereits mehrfach erwähnt bin ich von den Kollektionen, dem Konzept dahinter und der Qualität rundum begeistert. Auch ich dachte anfangs, hui, für eine Schabracke über 50 Euro? Nach einem Jahr im Besitz der orangenen Schabracke kann ich aber mit gutem Gewissen sagen, dass es sich lohnt. Meine Schabracke sieht aus wie neu, während hingegen, eine erst kürzlich gekaufte Springschabracke schon an der Naht aufgeht.

KS 10Daher wünsche ich mir – nichts! Ich bin mit meinen Produkten von KAVAJU Sports wirklich wunschlos glücklich!

 

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Der Autor des Beitrags:
Aileen Geerdts
Autor: Aileen GeerdtsWebsite: https://pferdetrends.com
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