Die Teufelskralle ist eine Heilpflanze aus dem südlichen Afrika, welche natürliche Wirkstoffe enthält, die den Stoffwechsel in den Gelenken unterstützen und somit die Geschmeidigkeit des Bewegungsapparats fördern.

Bei der Teufelskralle werden die Speicherwurzeln im getrockneten Zustand oder als Flüssig-Auszug als Arzneimittel verwendet. Ein Extrakt aus der gesamten Wurzel der Teufelskralle zeigt eine bessere Wirkung als der reine Hauptwirkstoff Harpagosid. Daher werden meist entweder Pellets und Pulver aus gemahlener Wurzel oder flüssige Auszüge aus der Teufelskralle angeboten.

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Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) wirkt abschwellend, entzündungshemmend und schützt den Gelenkknorpel vor weiterem Abbau, indem sie eiweißabbauende Enzyme hemmt. Daher eignet sich diese Pflanze gut zur Behandlung von Arthrose in allen Formen, wie Spat, Hufrollenentzündung, Schale und Kniegelenksarthrose. Nicht verwendet werden sollte sie bei Magen- und Schleimhautreizungen bzw. bei Magengeschwüren und tragenden Stuten. Die Teufelskralle wird in erster Linie beim Pferd eingesetzt, wenn entzündungs- und schmerzbedingte Bewegungsbeeinträchtigungen festgestellt wurden. In so einem Fall ist aber in erster Linie immer der Tierarzt der richtige Ansprechpartner.

 

Da wissenschaftlich noch nicht festgelegt ist, wie viel ein Pferd pro Tag von der Teufelskralle bekommen sollte, beruhen die Angaben auf Erfahrungswerten. Die nötige Dosis hängt natürlich auch von der Zubereitungsform und dem Wirkstoffgehalt der verwendeten Pflanzen ab. Wird die Wurzel pur, geschnitten oder getrocknet und gemahlen verwendet, liegt die Tagesdosis bei 20 bis 30 Gramm.

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Die Fütterung der Teufelskralle sollte als Kur durchgeführt und nicht als Dauertherapie gegeben werden, da es zu Gewöhnungseffekten kommen und die Magenschleimhaut angegriffen werden kann. Eine sechs monatige Kur nach akuten Schüben oder im Winter, wenn sich die Probleme erfahrungsgemäß verstärken, haben sich bewährt. Die Teufelskralle dient in erster Linie einer Symptombehandlung und ergänzt daher den zusätzlichen Aufbau der Gelenke durch eine gezielte Nährstoffversorgung. Sie wird je nach Zubereitung ein bis zwei Mal täglich in das Futter gegeben - aber Vorsicht: Nach den neuesten Dopingregeln, gilt die Teufelskralle als unerlaubte Medikation im Wettkampf. Laut Broschüre der FN sollte Teufelskralle mindestens 4 Tage vor dem Turnier nicht mehr gefüttert werden.

 

Bis dahin

eure Lena