Wie die Hagebutten, hat sich auch der Mönchspfeffer in den letzten Jahren zu einem beliebten und wirkungsvollsten Heilkraut für unsere Pferde entwickelt. Er hat einen enormen Einfluss auf den Hormonstoffwechsel sowohl bei Stuten, als auch bei Hengsten und hengstigen Wallachen und dient zur Stabilisierung des Zyklus.

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Viele Hengste und hengstige Wallache legen ein extrem dominantes und triebgesteuertes Verhalten an den Tag, welcher den Umgang mit solchen Pferden schwierig und häufig auch gefährlich macht. Um ihnen und auch den Menschen in ihrer Umgebung das Leben zu erleichtern, werden den Hengsten und dominanten Wallachen oftmals Mönchspfefferfrüchte als Zusatzfuttermittel mit in ihr tägliches Futter gemischt. Aber nicht nur bei Hengsten und Wallachen spielen die Hormone manchmal verrückt – Mönchspfeffer hilft auch Stuten mit Rosseproblemen. Diese Stuten zeigen Verhaltens- und Wesensänderungen, sind zickig, spannig und widersetzen sich im Umgang und bei der Arbeit zunehmend. Mönchspfeffer besitzt eine zyklusregulierende Wirkung und sorgt dadurch für Entspannung. Gleichzeitig verhindert es die Gereiztheit bei rossigen Stuten.

 

Abgesehen von der beruhigenden und stimmungsausgleichenden Wirkung des Mönchspfeffers, hilft es auch Pferden, die an Equinem Cushing Syndrom leiden. ECS ist eine unheilbare Krankheit, bei der die Hormonproduktion durch eine tumoröse Veränderung an der Hirnanhangsdrüse gestört wird. Das Pferd produziert bei dieser chronischen Krankheit zu wenig Dopamin, wodurch der ACTH- und dadurch auch der Cortisolspiegel ansteigen. Erfahrungen zeigen, dass eine lebenslange Behandlung mit abgestimmten Medikamenten es den Pferden ermöglicht, wieder Lebensqualität und Lebensfreude zu entwickeln.

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Fütterungsempfehlung: Für Großpferde liegt die tägliche Fütterungsmenge bei 15 bis 20 g. Bei Kleinpferden und Ponys reicht die halbe Menge aus.

 

Bis dahin

eure Lena